Wie weit möchtest Du gehen? – andachten.tv #40

Bild: chrisre / fotolia.de

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Es ist keine Frage der Entfernung:

„Wie weit möchtest Du gehen?“

Vielmehr hört es sich an, als befänden wir uns in einem schlechten Krimi, in welchem ein Täter gefragt wird, wie weit er denn in seiner Tat noch gehen möchte, bevor er endlich wieder zur Vernunft kommt.

Doch schauen wir uns nur, so bemerken wir: Nein, wir befinden uns nicht in einem Krimi und schon gar nicht in einem schlechten. Wir befinden uns vielmehr mitten im Leben… und zwar in unserem Leben.

Tausende Träume haben wir nicht gelebt. Zu viele Ziele haben wir nicht verfolgt, geschweige denn umgesetzt. Oft haben wir dafür Ausreden gefunden, warum wir uns mit Dingen beschäftigten, die uns nicht wirklich weiter brachten, uns dafür aber leichtgefallen sind.

Wir haben uns dann lieber solchen Aufgaben hingegeben, die uns so einfach von der Hand gingen und bei denen wir nicht lange überlegen mussten. Und immer, wirklich immer hatten wir einen so „guten“ und „logischen“ Grund, warum gerade diese Aufgabe jetzt so wichtig war… wichtiger als unsere Ziele und Träume.

Natürlich erschienen uns jene Träume und Ziele zu weit entfernt. Und weil wir dann so unzufrieden mit unserem aktuellen Leben waren, haben wir das vermeintlich Notwendige dem wirklich Wichtigen vorgezogen. Schließlich muss ja auch der Alltag erledigt werden.

Und so ging die Zeit ins Land Tage. Wochen. Monate. Und irgendwann ganze Jahre.

Wie viele Menschen laufen wir Gefahr, später auf unserem Sterbebett zu liegen, um dann all‘ das zu bereuen, was wir nicht getan haben. Dann weinen wir unseren vielen aber nicht genutzten Chancen, die uns das Leben schenken wollte, bitterlich nach. Wir wünschten, wir hätten so Vieles anders gemacht, hätten konsequenter gelebt, mehr von dem umgesetzt, was wir uns so oft vorgenommen hatten.

Wir blicken dann vielleicht sogar auf ein „ungelebtes Leben“ zurück. Doch am Ende eines solchen Lebens können wir es nicht mehr ungeschehen machen oder unser Leben nachholen. Dann ist es endgültig zu spät.

Darum: Leben wir unser Leben jeden Tag! Suchen wir nicht nach Ausreden, warum es so vermeintlich schwer ist, sondern stellen wir uns den Herausforderungen, die uns das beben in den Weg stellt. Es sind Chancen, die uns das Leben oft nur ein einziges mal präsentiert und bei denen das Leben will, dass wir sie ergreifen.

Das Leben möchte, dass wir uns strecken, uns anstrengen und uns zuletzt selbst übertreffen, um das zu erreichen, was uns an Möglichkeiten gegeben wurde.

Fürchten wir uns nicht, haben keine Angst, schrecken wir nicht vor Neuem, vor Ungewohntem und letzten Endes nicht vor uns selbst zurück. Wir können so viel mehr, als wir uns oft selbst zutrauen. Doch es wurde uns alles mit antg unseren Lebensweg gegeben, was wir jemals benötigen. Alles, wirklich alles, was wir brauchen, ist mit unserer Geburt in uns angelegt.

Manchmal brauchen wir einen kleinen Schubser von außen, damit wir dies wieder einmal erkennen können. Doch brauchen wir niemanden, der uns an die Hand nimmt. Wir können es selbst.

Wir dürfen es uns trauen. Wir dürfen es ausprobieren. Und wir dürfen erfolgreich sein! Das hat das Leben für uns alle so, genau so vorgesehen. So und nicht anders.

Jeder Traum, jedes Ziel, welches wir uns ausdenken können, erreicht uns, weil es tatsächlich möglich ist. Was heute noch für unmöglich angesehen wird, ist morgen vielleicht schon absolute Normalität im Alltag. Es gibt so viele, unendlich viele Beispiele dafür auf dieser Welt.

Alles, was es dafür braucht, sind Menschen, die alles dafür tun wollen, ihre Träume und Ziele zu erreichen und nicht bei jeder kleinsten Schwierigkeit anhalten, zurückschrecken oder sogar aufgeben.

Wenn Du gefragt wirst: „Wie weit möchtest Du gehen?“

Was ist Deine Antwort?

Bist Du bereit, alles zu geben, was nötig ist, um Dein Ziel, Deinen Traum zu erreichen… und dann noch ein wenig mehr?

Oder träumst Du nur von einem Lottogewinn, der Dich erreichen könnte… oder eben auch nicht…

Nimmst Du Dein Leben wirklich selbst in die Hand oder hast Du immer dann, wenn etwas nicht so läuft, wie Du es Dir vorstellst, eine Ausrede oder noch besser einen Schuldigen zur Hand?

Es ist Dein Leben! Lebe es!

Dein Leben gibt Dir Deine Träume, Deine Ziele! Und es gibt Dir alles, was Du für deren Verwirklichung brauchst. Glaube nicht nur fest daran… wisse es!

Dieses Leben gehört Dir!

„Wie weit möchtest Du gehen?“

„Soweit ich mit aller Kraft, allem Mut, aller Zuversicht, aller Hoffnung und in dem Wissen, dass alles möglich ist, jeden Tag weiter und weiter gehen kann!“

LEBE! JETZT!

Text: Thorsten Haßiepen
Bild: chrisre / fotolia.de

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