Das Wichtigste ist die Gesundheit! – andachten.tv #38

Bild: Africa Studio / fotolia.de

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Wenn Du alles im Leben erreicht hast, Was es zu erreichen gibt und müsstest dafür Deine Gesundheit opfern, wäre es Dir das wert?

Wenn Du wählen dürftest zwischen einer Millionen Euro, bar auf die Hand, und Deiner Gesundheit bis an Dein Lebensende, müsstest Du noch lange überlegen?

Und in dem Zweiten Beispiel: Wenn Du wüsstest, Du hättest ein schlimme Krankheit, die man mit einer sehr teuren Therapie behandeln könnte, was Dir aber schlimmste Schmerzen bis dahin bereiten wird und die dafür benötigte Zeitspanne wäre ungewiß, wolltest Du das Geld noch haben?

Wolltest Du Dich der Hoffnung hingeben, es könnte ja auch nur kurze Zeit dauern, um Geld gegen Gesundheit einzutauschen?

Möchtest Du ein Leben, welches Dir zwar Macht und Ruhm gibt, wirklich einem Leben vorziehen, welches Dir innere Ruhe, Zufriedenheit, Liebe und Geborgenheit beschert, vorziehen, wenn Du weisst, dass Du daran gesundheitlich zu Grunde gehst, wenn eben diese Dinge fehlen?

Eigentlich ist uns wohl fast allen ein logischer Hrnsicht völlig klar, dass kein Geld dieser Welt, kein materielles Gut, keine berufliche oder gesellschaftliche Position, die man erreichen kann, ein Leben in Gesundheit aufwiegen kann. Spätestens dann, wenn uns eine schwere Krankheit ereilt, möchten auch die reichsten und erfolgreichsten Menschen alles dafür hergeben, um ihre Gesundheit wiederzuerlangen, nur um dann vielleicht festzustellen, dass es dafür zu spät ist und sie in ihrem Leben auf das falsche Pferd gesetzt haben.

Und doch wiederholt sich dieser menschliche Unsinn jeden Tag millionenfach auf dieser Welt und Menschen jagen dem nach, was sie dann so gerne alles wieder hergeben möchten. Vielleicht geschieht es tatsächlich in der Hoffnung, sich die Gesundheit mit nur genügend Geld kaufen oder wenigstens wieder zurückgeben lassen zu können. Die Hoffnung, man möge doch von derartigen Schicksalsschlägen verschont bleiben. stirbt dann auch zuletzt. Dann jedoch stirbt sie plötzlich, unerwartet und hinterlässt eine sehr tiefe Trauer und Reue in den Betroffenen. Und ihr Tod lässt sich dann auch nicht mehr umkehren.

Doch nicht nur die körperliche Gesundheit können wir dann so schmerzlich vermissen. Auch die psychische, emotionale Gesundheit kann uns ein erfülltes Leben geben, wie nichts anderes auf der Welt es kann. oft ist sie sogar noch wichtiger als die rein körperliche Gesundheit. Beide stehen in einem Wechselspiel, ergänzen einander und beeinflussen einander.

„Mens sane in corpore sane“ , hieß es schon im alten Rom… Ein gesunder Geist in einem gesunden Körper.“ Doch auch das Umgekehrte gilt ebenso. Ein gesunder Körper bewirkt nicht nur einen gesunden Geist, sondern benötigt diesen wiederum, damit die Gesundheit insgesamt aufrechterhalten bleiben kann.

Und wie oft missachten wir dieses Urbedürfnis, wenn wir weder Körper noch Geist die nötige Pflege, Zuwendung oder Aufmerksamkeit zukommen lassen? Wohl und zu oft in unserem alltäglichen Leben. Viel zu oft.

Sei es das ungesunde Essen, die mangelnde Bewegung oder wieder einmal der nicht umgesetzte Vorsatz, doch endlich mit dem Training zu beginnen oder abzunehmen. Sei es die zusätzliche Stunde vor dem Fernseher, obwohl wir das Programm doof finden, das nicht gelesene Buch, der Streit mit dem Partner aus eigentlich unwichtigen Grund oder einfach nur die Tüte Chips, die wir wieder einmal aufgegessen haben, anstatt Sie zurück in den Schrank oder noch besser in das Regal des Supermarktes gestellt zu haben.

Unser Körper und Geist sollen es wieder einmal für uns richten, egal was wir ihnen zumuten. Beides hat einfach zu funktionieren. Schließlich sind Technik und Medizin doch heute schon soweit, dass sie für fast jede Krankheit eine Heilungsmöglichkeit haben. Worüber also sollen wir uns Sorgen machen?

Wäre da nicht diese dumme Sache, dass Krankheit auch oft Schmerzen mit sich bringt und wir eben nicht wissen, ob gerade für diese eine Krankheit auch wirklich eine Heilungschance besteht oder die Statistik leider doch gegen uns spricht.

Selbst Steve Jobs, Gründer und Chef von Apple und jemand, der fast unbegrenzte finanzielle Mittel zur Verfügung hatte, unterlag schließlich seiner unheilbaren und äußerst kräftezehrenden Krankheit. Vielleicht hätte sogar er sich gewünscht, das eine oder andere Lebensjahr gegen ein wenig weniger Geld oder Erfolg eintauschen zu können. Wer weiß?

Warum also sorgen wir nicht besser für uns? Warum geben wir dem Körper nicht gesündere Nahrung, dem Geist aufbauende Informationen?

Vielleicht ist es die Einfachheit, wie wir an eher ungesundes Essen mal „eben zwischendurch“ herankommen oder wie wir eben den Fernseher abends nur einzuschalten brauchen, um uns berieseln zu lassen.

In der Tat gibt es Untersuchungen wonach alles, was mehr als jedenfalls 20 Sekunden Vorbereitung von uns abverlangt, von uns als „zu anstrengend“ angesehen wird und wir uns nach Alternativen umsehen. Dann machen wir eben lieber etwas, das uns zwar auf lange Sicht nicht gut tut, aber den Aufwand jetzt im Moment möglichst niedrig hält und vermeintlich ebenso Einen Zweck erfüllt. Wir verlieren das Große und Ganze für das Hier und Jetzt vollkommen aus den Augen.

Und wir alle kennen das, egal wie diszipliniert wir sind. Wir alle werden hier und da auch einmal schwach. Das ist auch überhaupt kein Problem. Es darf eben nur nicht zur Gewohnheit werden, sondern muss die Ausnahme bleiben.

Und eigentlich bedarf all‘ das noch nicht einmal einer wirklich großen Anstrengung, sondern vielmehr nur einer guten Vorbereitung. Wenn wir es nämlich schaffen, uns so Zu organisieren, dass die uns wichtige und gut tu enden Dinge immer in Reichweite liegen, kehrt sich unsere Bequemlichkeit sozusagen ins Gute um. Wir nutzen dann das wichtige, das Gute und achten damit auf unseren Körper und Geist.

Am besten kommen wir dahin, indem wir uns in kleinen und kleinsten Schritten, denn auch diese fallen uns leichter bin zu unserer Eigen organisation bewegen. Übernehmen wir uns vor lauter Euphorie nicht schon wieder, sondern fangen wir langsam, vielleicht jeden Tag nur ein paar Sekunden an und bauen dies ebenso langsam aus. Nach einer gar nicht allzu langen Weile werden wir uns wundern und freundlich erstaunt feststellen, was wir in so kurzer Zeit alles haben erreichen können.

Fangen wir jetzt damit an.

Behalte dabei aber immer eines im Auge:

„Ohne Gesundheit ist alles Nichts!“

„Mit Gesundheit ist alles Leben!“


Text: Thorsten Haßiepen
Bild: Africa Studio / fotolia.de

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