Sei dafür!

freedom concept

Bild: anyaberkut / fotolia.de

Es heißt, was man denke, das ist man.

Unsere Gedanken bestimmen, wie unser Leben tatsächlich verläuft.

Denken wir Gutes, so wird uns Gutes widerfahren.

Denken wir Ungutes, so wird uns Ungutes widerfahren.

Auch wenn die meisten von uns zwar das Positive Denken kennen und auch in seinen Grundzügen nicht nur verstanden sondern auch befürwortet haben, so fehlt es uns doch immer wieder schwer, uns auch tatsächlich daran zu halten.

Wir lassen uns zu oft von unserer Außenwelt beeinflussen und unsere Gedanken und Wünsche durch das Zeitgeschehen bestimmen. Viele schlagen morgens die Zeitung auf und lesen die vielen Greuelnachrichten, welche sich am Vortag ereignet haben. Oft lassen wir die Nachrichten fast ungefiltert in unsere Welt hinein und sogar unseren Tag davon bestimmen.

Wir diskutieren über das, was wir da gelesen haben, reden uns die Köpfe heiß. Ändern können wir hingegen wenig oder sogar gar nichts.

Und doch …

Abends läuft das gleiche Schauspiel erneut ab. Abends schauen wir die Nachrichten des Tages dann im Fernsehen an und nehmen diese schlimmen Dinge dann auch noch mit in unseren Schlaf.

Wir lassen uns so auf das Schlechte, das Negative programmieren.

Unser Unterbewußtsein nimmt es auf und verarbeitet. Kontrolle haben wir dabei kaum, wollen sie auch allzuoft gar nicht haben.

Die vermeintliche Logik der Geschehnisse bleibt uns verschlossen und überfordert unseren Verstand.

Und doch wollen wir diesem Kreislauf nicht entkommen, gehen ihn jeden Tag auf’s Neue. So werden uns auch viele Dinge präsentiert, welche wir nicht mit unseren Werten überein bringen können.

Dann sind wir dagegen…

Wir sind gegen Fremdenfeindlichkeit.

Wir sind gegen Steuerverschwendung.

Wir sind gegen den Klimawechsel.

Wir sind gegen das Ozonloch.

Wir sind gegen Hunger in der Welt.

Wir sind gegen Krieg.

Wir sind gegen alles, was uns schlecht erscheint.

Doch wenn wir nicht an etwas bestimmtes denken wollen oder sollen, so muss unser Geist zunächst erst einmal daran denken.

Und wenn er daran denkt und es dann nicht mehr tun soll …

… woran soll er dann denken?

Er befindet sich quasi in einem Vakuum. Unser Geist kann nicht „nicht denken“.

Also beschäftigt er sich mit dem, an was er eigentlich gar nicht denken soll. Und so befinden wir uns in einem Teufelskreis aus dem unser Geist alleine nicht mehr herausfinden kann.

Denken Sie jetzt nicht an eine saftige und saure Zitrone. Und denken Sie erst recht nicht daran, wie sie jetzt eine Scheibe davon abschneiden und diese langsam zu Ihrem Mund führen um dann mit einem kräftigen Biss hinein zu beissen.

Merken Sie, wie Ihnen das Wasser im Munde zusammenläuft.

Dabei hatte ich Ihnen doch ausdrücklich gesagt, Sie sollten nicht (!!) daran denken.

Unser Geist kann nicht „nicht denken“.

Jeden Befehl setzt er um … und zwar wörtlich!

Wenn wir also gegen etwas sind, so befehlen wir unserem Geist eigentlich, unbedingt daran zu denken und es zu verarbeiten.

Womit wir uns aber beschäftigen, erhält von uns einen Teil unserer Energie zugewiesen, die es eigentlich gar nicht haben soll. So ist es mit allem.

Sei es Krieg, sei es Hunger, sei es Terrorismus, sei es Hass, sei es Feindschaft … oder sei es Liebe.

Ich kann niemals dafür sein, dass Du dagegen bist.

Demonstriere ich gegen Krieg oder für den Frieden?

Bin ich gegen Hass oder für die Liebe?

Bin ich gegen Feindschaft oder für die Freundschaft?

Überlegen wir, bevor wir uns dem großen Chor anschließen, der immer nur gegen etwas ist.

Schaffen wir unsere eigene Welt. Positiv und ausgerichtet auf das Gute. Dann sind wir dafür.

Dann bauen wir etwas auf.

Dann sind wir auch mit unseren Gedanken im Reinen und schaffen jeder für sich, Stück für Stück, ein wenig Gutes und zwar Tag für Tag.

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