Was ist los?

Wenn eine Woche zu Ende geht, freuen wir uns auf das Wochenende. Die meisten von uns haben nun zwei Tage vor sich, an denen sie nicht zu arbeiten brauchen und ihren Hobbys nachgehen können. Schaut man in die sozialen Medien, wird das Wochenende schon freitags richtig groß gefeiert und es werden viele Bilder und Sprüche ausgetauscht, mit welchem man seinen Unmut über die Woche und die Freude auf das Wochenende kundtut.
Sonntags kehrt sich das Spiel dann wieder um und man vermisst schon vorher das Wochenende, bevor der Montag überhaupt begonnen hat.
An und für sich ist daran sicherlich auch nichts auszusetzen und ich bin weit davon entfernt, in irgendeiner Art oder Weise hierüber zu urteilen, denn häufig steckt einfach nur Spass dahinter, und das ist gut so.
Ganz vorsichtig möchte ich nur eine Frage stellen: „Warum macht die Arbeit keinen Spass?“
Ich habe selbst lange darüber nachgedacht, für mich. Auch für mich gab es vor gar nicht allzu langer Zeit eine solche Situation, in welcher die Arbeit mich nicht mochte und ich meine Arbeit nicht. Alles war irgendwie zu viel, zu langwierig und langweilig, nichts interessierte mich, alles schob ich vor mir her. Ich suchte jede nur erdenklich Ausrede, um mich mit allem möglichen zu beschäftigen, nur nicht mit dem, was gerade anstand.
Solche Situationen kennen wir wohl alle in unserem Leben. Und wenn sie nur kurz und vorübergehend sind, ist alles auch halb so schlimm. „Es kommen auch wieder bessere Zeiten“, ist dann ein guter Spruch, mit dem man sich über die Täler im Leben hinweghilft.
Das ist sicherlich auch nicht zu vergleichen mit der Freude, nach einer harten, langen Arbeitswoche sich auf das Wochenende zu freuen und mit vielleicht nicht ganz so viel Elan wieder am Montag zur Arbeit zu gehen.
Doch gerade bei dem letzteren Punkt ist häufig und sehr früh ein gewissen Maß an Aufmerksamkeit und vielleicht sogar Vorsicht angezeigt.
Geht man nach einem tollen Wochenende nicht gerne zur Arbeit, ist das, kommt es nur ab und an mal vor, wohl nicht von besonderer Bedeutung.
Ist es aber jeden Sonntag so und verschlimmert sich das Ganze auch noch von Woche zu Woche, ist mit größter Sicherheit irgendwo „der Wurm drin“. Dann sollten wir uns möglichst früh die Frage stellen: „Was ist los?“
Beobachten Sie diese Situationen mit großem Argwohn, denn schnell schleicht sich eine Gewohnheit ein, welche uns die Woche schon vor deren Beginn vermiesen möchte. Eine solche Gewohnheit werden wir aber nur schwer wieder los und manchmal kann dies der Beginn von einer immer weiter absteigenden Entwicklung sein.
Das Schönste ist es daher, sich am Sonntagabend noch einmal richtig über das vergangene Wochenende zu freuen, es zu genießen und den Tag wunderschön ausklingen zu lassen.
Doch bevor Sie schlafen gehen, denken Sie darüber nach, was Sie in der kommenden Woche Gutes, Schönes, Angenehmes erwarten wird. Welche Leute werden Sie treffen, mit denen Sie gerne reden? Welche Arbeiten werden Ihnen leicht von der Hand gehen? Gibt es etwas Besonderes in der kommenden Woche, auf das Sie sich schon lange gefreut haben? Welchen Menschen können Sie an den einzelnen Tagen der Woche ein kleines Kompliment machen?
Gehen Sie mit solchen Gedanken zu Bett und freuen sich auf die nächste Woche!
Sie werden spüren, welchen großen Unterschied es macht, auf diese Art und Weise fröhlich und mit frohem Mut die neue Woche zu beginnen.
Auf geht’s!

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