Angst und Zuversicht

Angst und Zuversicht

 

Angst ist kein guter Ratgeber. Angst hemmt uns in unserer Entscheidungsfreude. Angst lähmt uns. Angst trifft uns mitten ins Herz. Angst ist das, was uns den frohen Blick in unsere Zukunft verbaut.

Angst haben wir vor allem dann, wenn wir nach vorne schauen und nicht mehr wissen, was uns erwartet. Haben wir dann in ähnlicher Situation schon einmal schlechte Erfahrungen gemacht, beschleicht uns dieses lähmende Gefühl und lässt uns unseren Atem anhalten.

Wie das sprichwörtliche Reh im Scheinwerferlicht erstarren wir auf unserer Straße des Lebens, weil wir befürchten, das Unglück lauere bereits hinter der nächsten Ecke und warte nur auf uns.

Sehr oft wissen wir gar nicht, wie es weitergeht. Darin liegt das Problem. Wir malen uns die Zukunft lebhaft aus. Die Angst ist dabei der Regisseur, der die Farben düster und dunkel, die Geräusche laut und erschreckend, die Gefühle eisig und hilfslos wirken lässt. Es ist wie eine dunkle Gasse, in welche wir uns gar nicht erst hineintrauen wollen, da unsere Vorstellung es erst gar nicht für möglich hält, dort etwas Gutes erwarten zu können.

Immer wieder stehe wir vor solchen Situationen in unserem Leben. Ein wirkliches einfaches Weitergehen erscheint kaum möglich. Zu groß ist unsere Angst. Zu sehr sind wir gelähmt. Unser Magen dreht sich um, wenn wir nur an die nächsten Tage oder gar Stunden denken. Wir fühlen uns hilflos und können nicht mehr weiter.

Was können wir nur tun?

Zuversicht, das ist die Kehrseite der Medaille, der Medaille der Angst. Suchen wir nach dem Gegenteil von dem, was Angst uns antun kann, so finden wir Zuversicht.

Zuversicht erhellt unseren Lebensweg, lässt in in fantastischen Farben leuchten und glitzern, wirkt wie eine Taschenlampe oder gar ein Strahler, der alles vor uns erhellt. Gerne schauen wir nach vorne. Gerne gehen wir in diese Richtung weiter. Selbst wenn es uns noch unbekannt ist, so freuen wir uns auf das, was da kommt. „Alles wird gut“, denken wir uns und heben unseren Kopf, richten uns auf und schreiten voran.

Hierin liegt der Schlüssel, hierin liegt die Antwort auf die Frage.

Richten wir uns auf. Literarisch, theatralisch gesprochen, schauen wir der Angst mutig und erhobenen Hauptes ins Gesicht.

Es mag seltsam klingen, doch die eigene Körperhaltung macht schon einen gewaltigen Unterschied. Lassen wir unsere Schultern hängen, so folgt dem auch unser Geist. Sacken wir in uns zusammen, so verkriecht sich unsere Seele und mit ihr alle guten und positiven Gedanken.

Richten wir uns aber auf, begradigen unseren Rücken, heben unser Kinn nach oben und zwingen uns zu einem Lächeln, so befreit dies auch unsere Seele und bringt mit ihr wieder die guten und positiven Gedanken nach vorne.

Dies ist natürlich nur ein erster Schritt, doch ein Sprichwort besagt, jede Reise beginne mit einem ersten Schritt.

So ist es auch auf unserem Weg hinaus und weg von der Angst und hin zu einem zuversichtlichen, frohen, glücklichen und erfülltem Leben.

Richten Sie sich auf. Heben Sie Kopf und Gedanken nach oben. Sagen Sie sich immer wieder den berühmten Satz: „Mit jedem Tag geht es mir in jeder Hinsicht besser und besser.“

Spüren Sie, wie diese Worte sich nach und nach mit Leben erfüllen und Ihnen Mut, Freude und Zuversicht entgegenbringen. Irgendwann in naher Zukunft haben Sie dieses Gefühl wirklich und können aus dieser Zuversicht in ihrem Leben weitergehen.

Zuversicht besiegt die Angst. Sie nimmt deren Platz ein und ist das Salz im der leckeren Suppe des Lebens eines jeden und jeder von uns. Hier und heute. Jetzt!

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